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Weser-Kurier: "Fleisch, Mohrrüben und ein verbaler Ausrutscher"


Was gesunde Ernährung ausmacht, entscheiden viele Menschen im privaten Leben für sich. Aber in der Gemeinschaftsverpflegung gibt es Standards, die eine gesunde Ernährung für die jeweiligen Zielgruppen defnieren. Das diese Standards eingehalten werden sollen, ist nur ein Punkt im Rahmen des Aktionsplans gesunde Ernährung in der Stadtgemeinde Bremen.
So manchem scheint es nicht zu schmecken, dass der Aktionsplan nun die Umstellung auf mehr Bio in Kitas und Schulen, Krankenhäusern und Kantinen vorantreibt, steht im Weser-Kurier geschrieben. Viele andere Akteure begrüßen den Aktionsplan und sehen die Zielsetzungen als gut und realistisch umsetzbar an.


Aktionsplan 2025 "Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" - Was steht drin?


Mit diesem Aktionsplan soll die Gemeinschaftsverpflegung in der Stadtgemeinde schrittweise bis zum Jahr 2025 auf einen hohen qualitativen Standard gebracht werden. Zur Begleitung und Unterstützung der Umsetzung des Aktionsplanes wird eine ressortübergreifende Projektarbeitsgruppe eingerichtet. Diese Projektgruppe soll die für die Erreichung der Ziele des Aktionsplanes erforderlichen Maßnahmen erarbeiten und im Umstellungsverfahren die Einhaltung der von der Bremischen Bürgerschaft geforderten Aufwendungsneutralität überprüfen. Ihr obliegt weiterhin die Begleitung der Kommunikation mit den Abnehmer/-innen der Gemeinschaftsverpflegung in Schulen und Kindertageseinrichtungen mit dem Ziel, die Akzeptanz der Umstellung zu gewährleisten. Von den in den Bereichen Ernährung und Gesundheit aktiven Nicht-Regierungsorganisationen in Bremen sind bisher wichtige Impulse für das Themenfeld „Gemeinschaftsverpflegung“ ausgegangen. Der inhaltliche Austausch soll auch während der Projektarbeit fortgesetzt werden.Die Projektarbeitsgruppe soll bis 2025 alle zwei Jahre einen Bericht über den Stand der Umsetzung des Aktionsplanes für den Senat und die Bremische Bürgerschafterarbeiten,im Anschluss an den Projektzeitraum wird ein Abschlussbericht vorgelegt.
Der Aktionsplan geht davon aus, dass in einem mehrjährigen Prozess durch eine Vielzahl von Maßnahmen die angestrebte Umstellung
in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde erreicht werden kann.


Senat beschließt Umstellung auf Bio in Schulen, Kitas und Krankenhäusern


Der Bremer Senat hat heute (5. Februar 2018) einen mehrstufigen Aktionsplan zum Thema „Mehr Bio in Schulen, Kitas und Krankenhäusern“ beschlossen. Vor einem Jahr hatte die Stadtbürgerschaft den Senat beauftragt, einen solchen Plan vorzulegen. Jetzt soll bis 2022 in der Gemeinschaftsverpflegung der Schulen und Kitas und bis 2024 in den Mahlzeiten für die Patientinnen und Patienten der Krankenhäuser der Fleischanteil von Tieren aus Massenhaltung entscheidend verringert werden. In Schulen und Kitas werden dann 100 Prozent „Bio“ angeboten. Der Aktionsplan ist so angelegt, dass in einem gemeinsamen Prozess der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, die Senatorin für Finanzen, die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie die Senatorin für Kinder und Bildung die Voraussetzungen für die Umstellung auf „Bio“ schaffen werden. Kernelemente sind dabei beispielgebende Pilotprojekte und die flächendeckende Schulung des Küchenpersonals. Das bedeutet, dass Eltern, Kinder, Patienten und die Belegschaften in die Umstellung mit einbezogen werden. Die Koordinierung dieses Prozesses übernimmt das Projekt „BioStadt Bremen“ beim Umweltressort. Die kommunalen Krankenhäuser streben die schrittweise Verwendung von bis zu 20 Prozent an Bioprodukten für die Speisenversorgung an. Dieses Ziel ist von der Finanzierung der Mehrkosten abhängig. Dafür stellen sie von Beginn an bei Milch auf 100 Prozent „Bio“ um.


Weser-Kurier: "100 Prozent Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulen bis 2022"


Eigentlich sollte der Beschluss schon am 23. Januar gefasst werden, doch dann trat die SPD auf die Bremse. Nun ist es amtlich: Bis 2022 sollen alle Schulen und Kitas in Bremen nur noch Bio-Essen servieren.


Bremer Senat beschließt Aktionsplan „Gesunde Ernährung in der Ge-meinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen“

100 Prozent Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulen bis 2022

Der Bremer Senat hat nun den mehrstufigen Aktionsplan zum Thema „Mehr Bio in Schulen, Kitas und Krankenhäusern“ beschlossen. Auf Grundlage eines Bürgerantrages, zu dem das Agrarpolitisch Bündniss Bremen (ABB) aufgerufen hatte, beauftragte die Bremer Stadtbürgerschaft den Senat vor einem Jahr, einen solchen Plan vor-zulegen.
„Mit dem Beschluss des Aktionsplans wird eine Ernährungswende in der öffentli-chen Gemeinschaftsverpflegung eingeleitet“, begrüßt Peter Bargfrede, Sprecher vom Agrarpolitischen Bündnis Bremen (ABB) den Beschluss.
Die Umsetzung des Plans erfolgt in einem gemeinsamen Prozess des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, der Senatorin für Finanzen, der Senatorin für Wissen-schaft, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Senatorin für Kinder und Bil-dung, in dem die Ressorts die Rahmenbedingungen für die Umstellung auf „Bio“ schaffen. Kernelemente sind dabei unter anderem beispielgebende Pilotprojekte und die flächendeckende Schulung des Küchenpersonals. Das bedeutet, dass Eltern, Kinder, Patienten und die Belegschaften in die Umstellung mit einbezogen werden. Die Koordinierung dieses Prozesses übernimmt das Projekt „BioStadt Bremen“ beim Umweltressort.
Der auf fünf Jahre angelegte Aktionsplan sieht vor, dass bis 2022 in der Gemein-schaftsverpflegung der Schulen und Kitas auf 100 Prozent biologisch produzierte Lebensmittel umgestellt wird.
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Hintergrund und Entwicklung des Aktionsplans:
Das Informationsportal Ökolandbau.de berichtet über die Entwicklungen in Bremen.


In mehreren Stufen will die Biostadt Bremen die Verpflegung in Schulen und Kitas auf 100 Prozent Bio umstellen.

Anfang 2018 hat die Biostadt Bremen einen klaren Kurs bei der Einführung von Biolebensmitteln in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung vorgegeben. Neben 100 Prozent Biokost in städtischen Schulen und Kitas sollen auch die Krankenhäuser mehr Bioprodukte in den Speiseplan integrieren. Allerdings hat sich die Biostadt Bremen bei den Kliniken mit 20 Prozent Bio zunächst eine niedrigere Quote vorgenommen. Denn in diesem Bereich gibt es noch große Vorbehalte, ob eine konsequente Umstellung auf biologische Lebensmittel auch wirtschaftlich machbar ist.
Bürgerentscheid gibt den Anstoß

Den Stein ins Rollen brachte im Jahr 2015 ein vom Agrarpolitischen Bündnis Bremen initiiertes Bürgerbegehren, das 5383 Personen unterschrieben hatten. Die Bremer Bürgerinnen und Bürger forderten darin die Stadtverwaltung auf, die Gemeinschaftsverpflegung tiergerechter und ökologischer zu gestalten. Allerdings mit einer klaren Vorgabe: Die Einführung von Bio sollte "aufwandsneutral erfolgen". Im Klartext: Mehr Geld sollte dafür nicht zur Verfügung gestellt werden.
Ausgangslage unter die Lupe nehmen

Die Stadtbürgerschaft diskutierte darüber und gab dem Senat im Herbst 2016 den Auftrag, dafür einen Aktionsplan zu erarbeiten. Als Grundlage sollte zunächst ein externer Gutachter die Ausgangssituation unter die Lupe nehmen. Das Ergebnis: In Bremen liegt der durchschnittliche Bioanteil beim Schulessen bereits bei 30 Prozent und bei den Kitas bei etwa zehn Prozent. Das ergaben die Recherchen und Berechnungen von Gutachter Michael Thun, Geschäftsführer der Firma "esscooltur" und gleichzeitig Leiter der Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Land Bremen.


Billigfleischbremse endlich beschlossen! - Aktionsplan zur Ökologisierung der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung ist gut für Tier, Mensch und Umwelt


In der Pressemitteilung vom 06. Februar 2018 berichtet das Agrarpolitisches Bündnis Bremen über den Senatsbeschluss folgendes:

Das Agrarpolitische Bündnis Bremen (ABB) begrüßt, dass der Bremer Senat heute endlich den Aktionsplan „Gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen“ beschlossen hat und damit eine Ernährungswende in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung eingeleitet wird. Bremen ist damit die erste Großstadt in Deutschland, die sich das Ziel gesetzt hat, zukünftig - mittels eines fünfjährigen Aktionsplans - in Kitas und Schulen kein Billigfleisch mehr einzusetzen und schrittweise die Verpflegung auf 100 Prozent Bio-Lebensmittel aus artgerechter Tierhaltung und der ökologischen Landwirtschaft umzustellen. In kommunalen Krankenhäuser sollen bis 2024 zwanzig Prozent der Lebensmittel „Bio“ sein und in Kantinen soll es ein Bio-Modellprojekt geben. Ein wichtiger Baustein des Aktionsplans ist nach Ansicht des ABB auch die dort enthaltene Verpflichtung, dass noch in diesem Jahr die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Kitas, Schulen, Kantinen und Krankenhäuser verbindlich werden sollen.

Das agrarpolitsche Bündnis in Bremen
setzt sich ein für
- artgerechte Tierhal­tung
- Verbraucher- und Klima­schutz
Erfahren Sie mehr über das ABB unter:
http://www.buendnis-bremen.de/
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IN FORM berichtet über Verbschiedung des Aktionsplans in Bremen


Der mehrstufige Aktionsplan beinhaltet eine flächendeckende Schulung von Küchenmitarbeitern und der Einbezug von Eltern, Kindern, Patienten und der Belegschaft. In diesem Zuge sollen bis Ende 2018 die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. in Bremer Kitas und Schulen verbindlich umgesetzt werden.

In FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.
Fakten, Personen und Hintergründe rund um Deutschlands
Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung sowie
Verlässliche Fachinformationen und Orientierungshilfen
zu aktuellen Themen finden Sie unter:
https://www.in-form.de/in-form/


Das NQZ begrüßt 100 % Bio für Schulen und Kitas in Bremen


Das Nationale Qualitätszentrum (NQZ) für Ernährung in Kitas und Schulen berichtet über die neusten Entwicklungen in Bremen.
Als Teil des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) verfolgt das NQZ
das Ziel, dass Kinder und Jugendliche in allen Kitas und Schulen in Deutschland gut und gerne essen und spricht der Qualitätsentwicklung, -sicherung und -kontrolle der Verpflegungsleistung einen hohen Stellenwert zu.
So wird auch hier begrüßt, dass mit dem Bremer Aktionsplan die Gemeinschaftsverpflegung in der Stadtgemeinde Bremen schrittweise bis zum Jahr 2025 auf einen hohen qualitativen Standard gebracht werden soll.

Informieren Sie sich unter http://nqz.de
über die Ziele, Aufgaben und Struktur des NQZ.


Kreiszeitung: "Bremen steuert bis 2022 auf Bio-Kurs"


Die Syker Kreiszeitung erwähnt die Umstellung der Verpflegung in Bremer Schulen und Kitas.


GV-Praxis-Branchennews: "Bremer Senat beschließt Aktionsplan Gesunde Ernährung"


gv-praxis, die Wirtschaftszeitschrift für professionelle Gemeinschaftsgastronomie, berichtet über den Beschluss des Bremer Senates. Er hat einen mehrstufigen Aktionsplan zum Thema „Mehr Bio in Schulen, Kitas und Krankenhäusern“ beschlossen. Danach sollen bis 2022 nur noch Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulen zum Einsatz kommen.

Mit dem Beschluss werde eine Ernährungswende in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung eingeleitet, begrüßt Peter Bargfrede, Sprecher vom Agrarpolitischen Bündnis Bremen (ABB) den Beschluss. Die Umsetzung erfolgt in einem gemeinsamen Prozess des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, der Senatorin für Finanzen, der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Senatorin für Kinder und Bildung.


Ärzte Zeitung online berichtet: "Bremen setzt auf Bio-Kost auch in Krankenhäusern"


Der Bremer Senat hat einen mehrstufigen Aktionsplan zum Thema "Mehr Bio in Schulen, Kitas und Krankenhäusern" beschlossen. Bis 2022 soll in der Gemeinschaftsverpflegung der 20 000 Schüler und Kita-Kinder und bis 2024 in den Mahlzeiten für die Patienten der kommunalen Kliniken in Bremen auf "Bio" umgestellt werden. In Schulen und Kitas zu 100 Prozent "Bio". Aber die vier betroffenen kommunalen Krankenhäuser der Gesundheit Nord in Bremen machen kleinere Sprünge – die Umstellung würde zu teuer.


"Bremer Aktionsplan für mehr Biokost nützt Mensch und Umwelt"


In der Pressemitteilung vom 06.02.2018 berichtet das Bündnis 90/DIE GRÜNEN:

Bremen tischt bis spätestens 2022 in Kitas und Schulen nur noch Fleisch aus ökologischer Erzeugung auf. Bremen macht sich damit auf den Weg zu einer Ernährungswende in öffentlichen Einrichtungen, die den Menschen, der Umwelt und dem Tierschutz dient. Noch in diesem Jahr werden auch die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei der Verpflegung der Kinder und Jugendlichen in allen Kitas und Schulmensen verbindlich. Die DGE empfiehlt für diese Altersgruppen höchstens zwei Mal pro Woche ein Fleischgericht. Auch in den städtischen Krankenhäusern sollen künftig mehr Bio-Produkte auf den Teller kommen – ihr Anteil soll bis 2024 von derzeit 5 Prozent auf mindestens 20 Prozent erhöht werden. Nicht zuletzt werden die Beschaffungsrichtlinien und Pachtverträge angepasst – letzteres ist auch nötig, um in öffentlichen Kantinen den hohen Anteil der Fertigprodukte zu Gunsten einer gesünderen Ernährung zurückzudrängen und die DGE-Standards zu verankern. Das sieht der Aktionsplan für gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadt Bremen vor, den der Senat nun beschlossen hat.


"Billigfleischbremse in Bremen beschlossen!"


Der Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e.V.veröffentlicht auf seinem Portal www.bio-hamburg eine Presserklärung vom Verein SozialÖkologie e.V.:

"Wenn mit dem heute beschlossenen Aktionsplan auch nicht alle unsere Wünsche in Erfüllung gegangen sind, so freuen wir uns, dass sich der rot-grüne Senat dazu durchgerungen hat, eine Billigfleischbremse zu beschließen und in öffentlichen Kitas und Schulen bis 2022 nur noch Lebensmittel aus der klimafreundlichen ökologischen Landwirtschaft einzusetzen", so Peter Bargfrede, Sprecher vom Agrarpolitischen Bündnis Bremen (ABB) und Vertrauensperson des Bürgerantrags "Kein Billigfleisch in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung", durch den die öffentliche und parlamentarische Diskussion 2015 auf den Weg gebracht wurde.

"Insbesondere sind wir froh darüber, dass zukünftig auch in sozial benachteiligten Stadtteilen alle Kinder in öffentlichen Bremer Kitas und Schulen eine gesündere und ökologischere Verpflegung erhalten sollen - ohne dass die Eltern Mehrkosten zu tragen hätten", so Monika Baalmann vom Verein SozialÖkologie (Mitglied im ABB), der im letzten Jahr ein vielbeachtetes Bio-Modellprojekt in drei Bremer Kitas durchgeführt hatte. "Bremen übernimmt damit als Großverbraucher Verantwortung für eine gesunde Ernährung der Kinder und eine umweltfreundliche Landwirtschaft, die das Trinkwasser vor zu hohen Nitrat-Belastungen schützt, die biologische Vielfalt fördert und zum Klimaschutz beiträgt", so Monika Baalmann weiter.

Erfahren Sie mehr über Projekte und Ziele des Vereins SozialÖkologie e.V.:
www.verein-sozialoekologie.de


Die Sächsische Zeitung SZ Online: "100 Prozent Bio in Kitas und Schulen – das geht!"


"Als erstes Bundesland will Bremen das Kantinenessen umstellen. Sachsen ist davon meilenwert entfernt", titelt die Zeitung.

Billigfleisch sollte auf keinem Teller etwas verloren haben, erst recht nicht auf dem von Kindern, formuliert die Verfasserin. Das würde nach jedem neuen Ekelskandal um vergammeltes oder mit Antibiotika belastetes Fleisch lauthals gefordert – und bliebe meist ohne dauerhafte Konsequenz. Aber es ginge auch anders, wie der Stadtstaat Bremen zeigen würde. Als erstes Bundesland verbannt er Billigfleisch aus seinen Kita- und Schulkantinen. Bis 2022 wird dort das gesamte Essen auf Bio-Qualität umgestellt. Auch in kommunalen Krankenhäusern soll der Fleischanteil von Tieren aus Massenhaltung entscheidend verringert werden. Das hat der Senat im Aktionsplan „Mehr Bio in Schulen, Kitas und Krankenhäusern“ beschlossen.